Pebble lebt – auf der Evoke in Köln

Vom 18. bis 20. August 2017 fand in Köln die 20. Ausgabe der Evoke Demo-Party statt. Im Wettbewerb dreht es sich im wesentlichen um Demos – „kleine Filme“ die zumeist auf ausgefallener, alter oder auch mal abwegiger Hardware gezeigt werden.
Rechner wie der C64, der Amiga oder auch mal eine Atari 2600 Spielkonsole sind hier keine Seltenheit.
In der Gruppe „Alternative Plattformen“ trat in diesem Jahr ein Team mit einer Pebble Classic an und wurde schließlich klarer Gewinner.

Die Gruppe „Bedrock Bros“ zauberte auf das Zwei-Farb-Display der Pebble Classic, mit ihrem 80 MHz ARM-Prozessor und ihren 24 Kilobyte RAM eine derart coole 3D-Animation, dass der Beifall gar nicht enden wollte. Zum Abschluss drehte sich auf dem Display der Pebble ein animierter Boing Ball, das Markenzeichen des Amigas.
Für die musikalische Untermalung sorgten dabei zwei gekoppelte Nintendo Gameboys aus dem Jahr 1989.

Neben dieser, zugegeben sehr speziellen, Anwendung sind die Smartwatches von Pebble auch im Alltag weiterhin sehr nützliche Gadgets – die ich nicht mehr missen möchte.

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App-Update sichert das Überleben der Pebble Uhren

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Der neue Besitzer, dass US-Unternehmen Fitbit, bringt ein App Update für iOS und Android auf die Version 4.4 und sichert den Uhren damit das weiterleben auch nach Abschaltung der Pebble-Cloud am Ende diesen Jahres. Weiterlesen

Mit der Pebble weitermachen für Android-Nutzer

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Ende diesen Jahres wird der neue Eigentümer Fitbit die Server von Pebble abschalten und damit dafür sorgen, dass ein Großteil der in den vergangenen Jahren verkauften Smartwatches ein Fall für die Sondermülltonne werden.

Lediglich für Besitzer eines Android-Smartphones bietet sich mit dem Tool Gadgetbridge eine Möglichkeit seine Pebble weiterhin zu nutzen.

In der Zeitschrift ct (Heft 5 / 2017), aus dem Heise Verlag, ist hierzu nun ein ausführlicher Artikel erschienen. Diesen lege ich allen Pebble Besitzern ans Herz die ein Android Smartphone besitzen.

Als Android Nutzer könnte man sogar überlegen, ob man sich nicht auch jetzt noch eine Pebble zulegen sollte. Es gibt noch Restbestände, welche zudem auch noch günstig abverkauft werden. Einzig mit der mangelnden Garantie müsste man leben können.

Für Anwender mit einem Apple iPhone zeichnet sich leider noch keine Lösung ab.

Was kommt 2017 auf uns Pebble Besitzer zu?

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Nachdem ich den Schock vom Aus von Pebble nun verdaut habe, stellt sich mir die Frage, wie geht es nun weiter?

Fakt ist, dass Pebble keine neuen Uhren mehr herstellen wird und selbst auch keine mehr verkauft. Im Einzelhandel sind aber derzeit natürlich noch Restbestände verfügbar, welche auch teilweise mit deutlichen Preisnachlässen verkauft werden.

Wie sinnvoll es ist jetzt noch auf dieses sterbende Unternehmen zu setzen muss jeder für sich selbst entscheiden. Tatsache ist aber das die Smartwatches von Pebble Stand heute mit zu den besten gehören dies auf dem Markt gibt und das vor allem die Akkulaufzeit unübertroffen ist.
Klar ist aber auch, dass wir zunehmend mit Einschränkungen werden leben müssen.

Zu den kommenden Einschränkungen schreibt Pebble in seinem Blog folgendes:

  • Die Uhren werden erst mal normal weiter funktionieren.
  • Zukünftig könnten es zu Einschränkungen bei der Funktionalität oder Servicequalität kommen. Davon könnte z.B. die Timeline Funktion betroffen sein, diese ist ja von Servern bei Pebble abhängig.
  • Kickstarter Unterstützer die Ihre bestellte Ware noch nicht bekommen haben, werden diese auch nicht mehr kriegen. Sie erhalten ihr Geld zurück.
  • Pebble selbst kommt auch seinen Garantieverpflichtungen nicht mehr nach. Wenn man seine Uhr allerdings bei einem Zwischenhändler gekauft hat gelten natürlich deren Verpflichtungen weiter. Möglicherweise erhält man dann aber im Schadensfall „nur“ eine Erstattung da eine Reparatur oder ein Austausch ja nicht mehr möglich ist.

Weitere Fragen beantwortet Pebble auf einer extra Webseite.

Ich denke ich werde mir keine neue Pebble mehr kaufen, auch wenn es sie nun günstig gibt. Ich bin mit meiner Pebble Steel zufrieden und werde sehen wie lange sie noch ordentlich funktioniert.
Wenn Pebble bzw. Fitbit allerdings irgendwann die Timeline-Server abstellt, ist die Uhr von heut auf morgen wertlos.

Sehr traurig das alles 😦

Pebble ist am Ende!

Kurzmitteilung

Eine schockierende Nachricht ist es, welche sich derzeit verbreitet 😦

Lest selbst: http://www.golem.de/news/pebble-am-ende-pebble-time-2-und-core-wegen-uebernahme-gecancelt-1612-124920.html

Pebble bringt App-Update und verspricht Performance Verbesserungen (wirklich!)

pc_pair-f144c64edd1690fb74abc2e4647a4b3dHeute gab es mal wieder ein App Update von Pebble, wir sind jetzt bei der Version 4.3!
Die Informationen im Changelog versprechen, wie schon bei den letzten malen, nur Neuerungen für die Besitzer der neueren Uhren.

Für die Besitzer der Time-Modelserie gibt es ein neues Standard Watchface und eine neue Funktion für die Aufgabenliste.
Man kann jetzt Spracherinnerungen aufzeichnen, welche dann in der Timeline erscheinen und auch mit der Aufgabenliste auf dem Smartphone synchronisiert werden. Klingt praktisch!

Für die Besitzer der neueren Modelle mit Herzfrequenzsensor gibt es auch etwas neues, hier kann man sich nun detaillierte Wochenstatistiken anzeigen lassen.

Aber der Knüller ist echt der Hinweis für die Besitzer der ersten Pebble Uhren! Da steht doch tatsächlich das wir Fehlerbehebungen und Performance Verbesserungen erhalten!

Und weil das da ja jedes mal steht, hat man diesmal noch ein „really“ in Klammern dahinter gesetzt. 🙂

Pebble 2 im Test bei golem.de

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®Pebble Inc.

Ich bin mit meiner Pebble Steel sehr zufrieden und habe mir daher keine Pebble 2 bestellt.

Dadurch kann ich euch hier leider auch nicht mit einem eigenen Test beglücken.

Aber die Webseite golem.de kann das und diesen Test lege ich euch ans Herz 🙂